Donaudelta

Einmalig im wahrsten Sinne ist das fast 4500 qkm umfassende Donaudelta, das größte Feuchtgebiet Europas. Schilfinseln und Binnenseen wechseln ab mit Lagunen, Kanälen und Sümpfen. Die Bewohner des Deltas, meist Nachkommen der Lipovaner, die vor zwei Jahrhunderten aus religiösen Gründen aus Russland fliehen mußten, leben vom Fischfang und der Schilfernte oder lotsen ortskundig die Besucher durch das verwirrende Delta-Labyrinth.

Das Delta ist ein Paradies für Ornithologen. Zugvögel machen Station auf ihrem Weg über den Bosporus nach Ägypten. Im Delta leben 325 teils seltene Vogelarten wie Silberreiher, Löffelreiher, Brachvogel, Fischadler und Dutzende von Gänse- und Entenarten und auch mehr als 100 Fischarten. Nicht umsonst genießt das Donau-Delta dreifachen internationalen Schutz als Biosphärenreservat, als Ramsarzone (Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung) und schließlich steht es auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes. Und dank der Hausboote, Kanus und solarbetriebenen Kleinboote läßt sich das Delta heute so umweltfreundlich wie man es sich nur wünschen kann erschließen.

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