Cluj-Napoca (Klausenburg)

Cluj-Napoca (Klausenburg) blickt auf eine höchst wechselhafte dakische, rumänische, ungarische, österreichische und deutsche Vergangenheit zurück, die sich teils im Namen, teils auch im  Stadtbild niederschlägt.

Cluj war nicht nur immer wieder Verwaltungs- und Militärzentrum und dann auch Hauptstadt Siebenbürgens, sondern immer auch eine der wichtigen Kulturhochburgen Rumäniens. Nicht nur, daß in Cluj Fürst Johann Sigmund das Toleranzedikt erließ, wonach bereits 1568 die Glaubensfreiheit eingeführt wurde. In Cluj sind mehrere Universitäten, eine davon ist dreisprachig (rumänisch, ungarisch, deutsch), ein rumänisches und ein ungarisches Theater und eine Filiale der Rumänischen Akademie, um nur einiges zu nennen.

Im Zentrum findet sich eine wunderbare Symbiose von Gebäuden aus dem Mittelalter bis in das 21. Jahrhundert: Das gotische Geburtshaus des späteren ungarischen Königs Matei Corvin, die ebenfalls gotischen Kirchen Biserica Sf. Mihail (Michaelskirche) und Biserica Franciscanilor (Franziskanerkirche), die barocke Biserica Priaristilor (Priaristenkirche), das Banffy-Palais (18. Jh.),

Das Freilichtmuseum auf dem Hügel Hoia, das Nationaltheater, die orthodoxe Kathedrale, der Botanische Garten, der Kulturpalast, die Schneiderbastei oder das Universitätsgebäude sind weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt.

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