Apuseni

In dem Viereck zwischen Oradea und Cluj-Napoca im Norden sowie Alba Iulia und Arad im Süden liegt das Apuseni-Gebirge, auch Westkarpaten oder das Land der Grünen Berge genannt. Man findet hier, wonach man immer suchte: Stille, Harmonie, nahezu unberührte Natur. Freundliche Menschen und Dörfer wie aus dem Bilderbuch. Dörfer wie es sie in Mitteleuropa vielleicht vor weit über hundert Jahren einmal gegeben hat.

Um die einzigartig artenreiche Pflanzen- und Tierwelt und auch die Karstlandschaft mit rund 1500 Höhlen zu schützen, wurde der  über 75.000 ha große Naturpark Apuseni eingerichtet.

Doch nicht aller Orten ging es im Apuseni still und beschaulich her, denn seit über 4000 Jahren geht es auch um Gold - und der geheimnisvolle Schatz des Dakerkönigs Decebal ist bis heute noch nicht gefunden. Nach den alten Dakern, die hier Gold schürften und wuschen, folgten die Römer dem Ruf des gelben Metalls, die den Goldabbau in Alburnus Maior (heute Rosia Montana) bergmännisch betrieben, um mit rumänischem Gold nicht nur die Trajans-Säule in Rom finanzieren zu können. Später standen auch die Habsburger bei der Ausbeutung der Lagerstätten von Goldbach (heute Rosia Montana) nicht abseits. Schließlich lockte das Gold auch den Diktator Ceaucescu, der sich des Goldes bemächtigte. Neuerdings plant eine kanadische Gesellschaft das Gold im Tagebau abzubauen, doch noch ist nichts entschieden

Bis dahin haben die Urlauber die Chance, das Gold im Rahmen von höchst spannendem Aktiv-Urlaub aus den Flüssen und Bächen rauszuwaschen. Überhaupt ist die gesamte Apuseni-Region ein nahezu konkurrenzloses Paradies für Aktiv-Urlaub jeglicher Art in Natur pur. Geboten werden Ferien auf dem Bauernhof, Wandern, Trecking, Pferde- und sogar Esel-Trecking, Rad-Touren, Mountain-Biking, Kajak- und Floßfahrten, Jagen, Fischen, Höhlen-Erkundung,  OffRoad mit dem Auto oder dem Motorrad.

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